4 Schritte zu einem leichten Umgang mit Deiner an Magersucht erkrankten Tochter!

Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit erinnern, als es meiner Tochter sehr, sehr schlecht ging. Sie steckte tief in der Magersucht fest. Sie war sozusagen darin gefangen. Die Krankheit streckte ihre langen Arme aus und hielt sie fest. In ihrem Gedankenmuster und in ihren Emotionen. Sie sorgte dafür, dass ihre Gedanken und Emotionen sich fortwährend ums Essen und um Kalorien, Körpergewicht und Bewegung drehten. Ein entrinnen war nicht möglich, stattdessen sog sie mich in ihre dunkle Wolke hinein und ließ auch mich nicht mehr frei. So übernahm ich ganz unbewusst diese negative Schwingung und kämpfte Tag für Tag dagegen an. Immer auf der Hut und immer bereit für eine günstige Möglichkeit diesem Drama entfliehen zu können. Je länger es dauerte um so mehr kämpfte ich innerlich dagegen an. Umso mehr lehnte ich unsere Situation ab und umso mehr versuchte ich einzugreifen. Ich bin mir sicher, dass Du genau weißt wovon ich hier gerade rede und ich bin mir auch sehr sicher, dass Du dieses Drama sehr gut kennst. Wahrscheinlich möchtest Du auch entfliehen, doch Dir fehlen die Möglichkeiten. Deshalb habe ich heute die wichtigsten 4 Schritte für eine neue innere Freiheit im Umgang mit Deiner an Magersucht erkrankten Tochter für Dich zusammengetragen.  Wenn Du diese 4 Schritte anwendest wirst Du eine andere Sichtweise auf Eure Situation, auf Dein Kind und die Erkrankung annehmen können. Du wirst Dich aus den Zwängen befreien können und wieder Leichtigkeit in Dir empfinden können.

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Die wahre Geschichte von Thomas Edison

Die wahre Geschichte von Thomas Edison,
Eines Tages kam Thomas Edison von der Schule nach Hause und gab seiner Mutter einen Brief. Er sagte zu ihr: „Mein Lehrer hat mir diesen Brief gegeben und sagte mir, ich solle ihn nur meiner Mutter zu lesen geben.“ Die Mutter hatte die Augen voller Tränen, als sie dem Kind laut vorlas: „ Ihr Sohn ist ein Genie. Diese Schule ist zu klein für ihn und hat keine Lehrer, die gut genug sind, ihn zu unterrichten. Bitte unterrichten Sie ihn selbst.“
Viele Jahre nach dem Tod der Mutter, Edison war inzwischen einer der größten Erfinder des Jahrhunderts, durchsuchte er eines Tages alte Familiensachen. Plötzlich stieß er in einer Schreibtischschublade auf ein zusammengefaltetes Blatt Papier. Er nahm es und öffnete es. Auf dem Blatt stand geschrieben:
„Ihr Sohn ist geistig behindert. Wir wollen ihn nicht mehr in unserer Schule haben.“

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Happy New Year

Das neue Jahr 2023 hat gerade begonnen. Genau genommen seit 3 Tagen. Wahrscheinlich sind Dir die Weihnachtsfeiertage noch sehr gut in Erinnerung. Sowohl bildlich, wie auch emotional. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese besondere Zeit für Dich sehr herausfordernd war. Dass meine Tipps aus dem vorherigen Blogbeitrag für Dich nicht wirklich umsetzbar waren oder, dass Deine Tochter Dir komplett einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Alles war anders als erwartet. Du hast Dich überfordert gefühlt. Emotional angespannt. Jeder wollte Deine Aufmerksamkeit. Fühltest Dich hin und hergerissen, zwischen ihr und der restlichen Familie. Eine energetische Höchstleistung an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Tage die einfach nicht enden wollten! Dann folgte die Woche zwischen „den Jahren“. Die Zeit des Aufatmens, eine Zeit der Normalität, der gewohnte Alltag. Doch nach wenigen Tagen drehen sich die Gedanken schon wieder um die nächsten Schreckenstage. Silvester und Neujahr stehen an und die Frage:“ Was machen wir an Silvester“? Früher haben wir schon vor Weihnachten die Partys geplant. Wir haben uns auf eine ausgelassene Party gefreut. Um Mitternacht wurde der Countdown runtergezählt und wir haben uns bereits angetrunken ein "Frohes neues Jahr" gewünscht um endlich das Feuerwerk zu zünden.

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Hilfe, in wenigen Tagen ist Weihnachten!

Weihnachten steht vor der Tür. Die Häuser sind geschmückt.  Die Menschen sind geschäftig unterwegs. Sie kaufen die letzten Geschenke, planen das Weihnachtsmenü, versenden die Weihnachtspost, besuchen die Weihnachtsmärkte und hören Weihnachtslieder. Die Kälte, die Düfte und die Vorfreude zaubern eine ganz besondere Stimmung. Die Päckchen am Adventskalender werden immer weniger. Wir öffnen unsere Herzen für uns und unsere Mitmenschen. Das Fest der Liebe steht vor der Tür. Wir alle haben wunderschöne Kindheitserinnerungen zu Weihnachten. Wir leben unsere Traditionen und setzen sie als Mütter mit unserer eigenen Familie fort. Jahr für Jahr haben wir uns mit unseren Kindern gefreut. Wir haben sie jedes Jahr wieder unter dem Tannenbaum anders wahrgenommen. Haben erkannt, wie schnell sie gewachsen sind, wie schnell sie sich entwickelt haben, wie sich Jahr für Jahr die Art der Geschenke verändert hat. Egal wie alt unsere Kinder waren, jedes Weihnachten war wunderschön. Für uns alle!

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Alles beginnt bei mir!

Alles beginnt bei mir!
Das war damals meine größte Erkenntnis. Wenn ICH etwas verändert haben möchte muss ICH bei mir anfangen. ICH darf zuerst bei mir hinschauen und selbstverantwortlich handeln. ICH darf die Entscheidung treffen, wie wichtig es MIR ist etwas zu verändern. Und wenn es MIR wichtig ist, muss ICH in die Handlung gehen. Ja, ehrlich bei mir war es auch nicht einfach. Ich habe mich damals auch mehrmals im Kreis gedreht. Ich hatte auch Angst. Genau wie Du. Ich habe in meinem Leben gelernt, dass ich rücksichtsvoll, selbstlos und freundlich mit anderen Menschen umgehen sollte. Immer nett lächeln, kein böses Wort und trotzdem ehrlich sein. Für Gäste nur das Beste und wir( meine Herkunftsfamilie) fallen bitte in der Menge nicht auf! Alles, was wir tun, tun wir für den Lehrer, den Chef, die Nachbarn, die Kinder und den Partner. Wenn alle versorgt sind entsteht ein Vakuum. Sozusagen, ein luftleerer Raum. Ein Raum ohne Daseinsberechtigung. Ein Raum ohne Gedanken und Handlungen für Andere. Ein Raum, den wir dann erst mit unserer eigenen Energie füllen dürfen. Und selbst dann fällt es uns so, so schwer.

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Die 4. Phase der Krisenbewältigung bezogen auf die Magersucht Deiner Tochter

Die 4. Phase der Krisenbewältigung bezogen auf die Magersucht Deiner Tochter
                                                             Veränderung
Diese Phase ist zu Beginn dadurch gekennzeichnet, dass wir nur aus tiefstem Schmerz und dem Gefühl der unerträglichen Ohnmacht eine leichte Bereitschaft verspüren etwas verändern zu müssen. Wir sind nur bereit dazu, weil der jetzige Zustand unerträglich für uns ist. Frei nach dem Motto:“ Friss oder stirb!“.  Wir sind noch nicht wirklich offen für Veränderung, erkennen aber, dass, wenn wir genauso weiter machen ein Fass ohne Boden auf uns wartet. Sozusagen ein „Schrecken ohne Ende“. An diesem Punkt sind alle Frauen, die sich bei mir melden. Manche sind schon sehr viele Jahre in der Krankheit verhaftet, einige erst seit 1 oder 2 Jahren. Doch eines haben alle gemeinsam.                                                                                  
                                                            Sie können nicht mehr!!

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Die 4 Phasen der Krisenbewältigung bezogen auf die Magersucht Deiner Tochter

Die 4 Phasen der Krisenbewältigung bezogen auf die Magersucht Deiner Tochter

Weil wir Mütter so sehr in der Magersucht unseres Kindes verhaftet sind empfinden wir diesen Zustand als die größte Krise unseres Lebens. Wir leiden sozusagen mit „Haut und Haar“ mit. Wir sind mit allen Sinnen involviert. Ob wir es wollen oder nicht. Nach dem ersten klitzekleinen Hinweis, dass etwas nicht stimmen könnte mit Ihr, sind wir auf der Hut. Ganz wie von selbst sind alle Antennen ausgefahren, um jeden Hinweis zu finden, der uns etwas Greifbares liefert. Etwas, was wir übersehen haben. Etwas, dass uns bestätigt mit unserer Annahme richtig zu liegen. Oder vielleicht etwas, was unser Bauchgefühl widerlegt. Uns wissen lässt, dass wir uns geirrt haben. Ja, ganz bestimmt haben wir uns verrannt. Irgendwo stand in einen Artikel mal etwas über Magersucht, den haben wir flüchtig überlesen. Er war nicht wichtig damals. Kam für uns nicht in Frage. Kein Bedarf, dieses Wissen zu konsumieren.
Doch nichts geschieht ohne Grund

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"Wenn-Dann Gedanken"

"Wenn-Dann Gedanken"

Kannst Du Dich noch an die Zeit erinnern, als Du mit Deiner Tochter am Wochenende stundenlang Shopping warst? Ihr seid von Geschäft zu Geschäft gelaufen. Habt Euch die Arme mit Kleidungsstücken vollgepackt um sie dann in aller Ruhe Kleidungsstück für Kleidungsstück anzuprobieren. Ihr habt Euch vor dem Spiegel getroffen und Euch gegenseitig begutachtet. Ihr hattet eine Menge Spaß. Ihr habt gelacht, gescherzt und Euch sehr genau begutachtet. Zwischendurch seid ihr in einem Restaurant eingekehrt um Euch mit Leckereien zu stärken um dann mit vollen Bäuchen weiter zu gehen und die Angebote der restlichen Geschäfte unter die Lupe zu nehmen. Und zum Schluss gab es noch einen leckeren Espresso macchiato und ein Eis. Schwer beladen mit Shoppingbags und mit schmerzenden Füßen ging es dann total glücklich und zufrieden nach Hause, wo dann der Familie all die coolen Errungenschaften präsentiert wurden.
Oder…..

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Was bedeutet ein Rückfall für Dich?

Welche Bedeutung hat ein Rückfall für Dich?
Rückfall bedeutet: Das Zurückfallen in einen früheren schlechteren Zustand.
Nachdem unsere Tochter aus der Klinik entlassen wurde habe ich völlig naiv gedacht, dass jetzt alles besser wird. Sie weiß wo ihr Problem liegt und mit meiner Hilfe wird jetzt alles gut. Ich bin verständnisvoll, empathisch und ich liebe meine Tochter. Was soll jetzt noch schiefgehen? In einigen Wochen ist sie wieder die Alte. Ich habe gar nicht darüber nachgedacht, dass es auch anders kommen könnte. Ich kannte mich damals auch kaum aus und habe wirklich gedacht, dass mit steigendem Gewicht die Erkrankung verschwindet. Weit gefehlt. Dieser Trugschluss begleitete mich einige Zeit und ich hatte trotzdem das Gefühl, dass mir niemand etwas vormachen konnte. Ich dachte, dass ich sehr gut informiert wäre und mir fachlich viel Wissen angeeignet hätte. Aus heutiger Sicht betrachtet war ich naiv und innerlich extrem unsicher. Immer im Außen „unterwegs“ und innerlich leer und ausgebrannt. Ich habe in einem Buch einmal den Begriff „Herzleer“ gelesen. Und das traf es auf den Punkt. Mein Herz war leer. Obwohl ich immer ein optimistischer Mensch war wurde meine Zuversicht und Hoffnung immer weniger. Ich denke an diesem Punkt warst Du auch schon, oder?
Und dann kam der Rückfall!!

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Das Einzige, was Du brauchst ist Vertrauen!

Das Einzige, was Du brauchst ist Vertrauen!
Vertrauen ist DAS THEMA rund um die Essstörung. Ein einziges Wort. Neun Buchstaben. Substantiv, Neutrum. Verb.
Vertrauen ist ein Phänomen, das in unsicheren Situationen oder bei risikohaftem Ausgang einer Handlung auftritt. Wer sich einer Sache sicher sein kann, muss nicht vertrauen. Vertrauen ist aber auch mehr als nur Glaube oder Hoffnung, es benötigt immer eine Grundlage, die sog. „Vertrauensgrundlage“ (Wikipedia.org)
Wir Menschen kommen bereits mit einer riesigen Portion Urvertrauen auf diese Welt. Es ist in uns angelegt und erlaubt uns, dass wir uns voll und ganz auf unsere Mutter „einlassen“ können. Die enge Bindung, bereits im Mutterleib wahrgenommen, führt dazu, dass der Säugling sich von der ersten Lebensminute an geliebt und umsorgt fühlt. Dass er sich willkommen fühlt auf dieser Welt. Voller Vertrauen, dass ihm nur Gutes widerfahren wird und er stets liebevoll angenommen ist.

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Hol Dir endlich Deine Macht zurück!

Hole Dir endlich Deine Macht zurück!!!

Sicher kennst Du, als Mama einer an Magersucht erkrankten Tochter dieses schreckliche Gefühl. Es ist wie ein Schmerz, ein Ziehen oder Druck im Oberbauch. Es ist latent immer da, kontinuierlich vorhanden. Wahrscheinlich kennst Du dieses Gefühl schon Dein Leben lang. Du hast einfach damit gelebt. Du bist damit aufgewachsen. Es gehört zu Dir wie Deine Arme und Beine zu Dir gehören. Doch früher hattest Du Strategien damit umzugehen. Du hattest bestimmte Verhaltensweisen um dieses Gefühl nicht fühlen zu müssen. Vielleicht hast Du Dir ein Leben erschaffen, in dem Du eine bestimmte Rolle spielst. Eine Rolle, die mit ganz bestimmten Attributen belegt ist.

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Die Entlassung aus der Klinik holt alle alten Emotionen zurück

Die Entlassung aus der Klinik holt alle alten Emotionen zurück und trübt die Freude.

In diesem Beitrag erfährst Du, wie es in den meisten Fällen nach einem Klinikaufenthalt zuhause weitergeht. Ich teile hier meine persönlichen und beruflichen Erfahrungen. Ich bin mir sicher, dass Du Dich auch in diesem Beitrag wiederfindest und die eine oder andere Erkenntnis für Dich dabei ist. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern wie meine große Freude über die Entlassung unserer Tochter aus der Klinik immer kleiner wurde und die alten Sorgen und Ängste immer größer wurden, je näher der Termin rückte. Im Laufe der letzten Monate und Jahre hat ja ihr Gesundheitszustand meine Emotionen bestimmt. Es war ein ständiges auf und ab.

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Warum Du möchtest, dass Deine Tochter in eine Klinik für Essstörungen geht

Ich fürchte, dass ich mich mit diesem Artikel ganz weit aus dem Fenster lehne und sicher einigen Leserinnen, und ich sage hier ganz bewusst Leserinnen, auf den sogenannten „Schlips“ treten werde. Wie Du sicher bereits weißt habe ich damals die gleiche Einstellung und Meinung zu Klinikaufenthalten gehabt, wie die Eltern in den Selbsthilfegruppen auf Socialmedia und meine Klientinnen, bevor sie mit mir gearbeitet haben. Ich bin fleißige Mitleserin in diesen Gruppen und mittlerweile schnürt sich mir, beim Lesen der Beiträge der Magen zu. Ich erkenne mich als Mutter einer an Magersucht erkrankten Tochter vor vielen Jahren wieder. Ich spüre den Schmerz und die Hilflosigkeit. Ich sehe mich auf der Suche nach Hilfe für mein Kind.
Die Angst, die Sorgen und der Schmerz in mir waren so groß, dass ich bereit war sie in eine Klinik „zu schicken“.

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Die Magersucht, mein Spiegel

Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer spiegelt wen im ganzen Land?
Wie ich im letzten Beitrag (Der Schmerz der Magersucht) bereits erwähnt habe gibt es ein weiteres sehr interessantes Naturgesetz. Das Gesetz der Entsprechung. Es wird umgangssprachlich auch Spiegelgesetz genannt. Grundsätzlich ist es ein wunderbares Gesetz. Es liefert uns schnell Antworten auf Fragen, die wir gerne mit dem Verstand beantworten. Doch unser Verstand ist leider selten wirklich ehrlich zu uns und lässt uns immer ganz gut dar stehen. Er findet schnell Ausreden oder macht andere Menschen oder die Umstände für etwas verantwortlich. Doch wenn wir uns dem Gesetz der Entsprechung ganz bewusst sind und es verstehen, können wir uns nicht mehr „veräppeln“. Es ist dann genau so, als wenn wir uns nackt vor einen Spiegel stellen. Das, was wir dann sehen ist genauso wie es ist. Wir können nichts verstecken, kaschieren oder unsichtbar machen. Das was wir sehen sind wir.
Schau in den Spiegel und Du siehst Dich.

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Der Schmerz der Magersucht

In diesem Artikel werde ich gleich mit der Tür ins Haus fallen um Dir an einem typischen Beispiel aus meiner Zeit als Mutter einer an Magersucht erkrankten Tochter das Gesetz der Resonanz zu erklären. Ich beschreibe Dir nun einen typischen Morgen zu einer Zeit als unsere Tochter noch tief in der Krankheit verwurzelt war. Die Situation war Folgende: Ich befand mich morgens in der Küche und bereitete das Frühstück und die Schulbrote für die Kinder vor. Ich befand mich zu dieser Zeit meistens in einem, gefühlsmäßig betrachtet, ziemlich neutralen Zustand. Nach einiger Zeit betrat meine Tochter die Küche.

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Ich bin Ursache und Veränderung

Jeder Mensch ist zu 100% für sich selbst verantwortlich. Jeder, absolut jeder. Jeder Mensch ist für seine Gedanken, seine Gefühle (Emotionen) und der daraus resultierenden Handlung selbst verantwortlich. Diese Erkenntnis hat damals meinen Prozess ins Laufen gebracht und mich gleichzeitig in ein Gefühlschaos gestürzt. Ich habe angefangen meine Gedanken und Emotionen zu beobachten. Jedes Mal, wenn ich mich dabei ertappt habe die Schuld bei anderen zu suchen bin ich innerlich merklich zusammengezuckt.

 

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Mein Gamechanger als Mutter einer an Magersucht erkrankten Tochter

Im Spätsommer 2018 bin ich zu einer Veranstaltung zur Persönlichkeitsentwicklung eingeladen worden. Das Event sollte Freitagabend beginnen und bis Sonntag abends dauern. Damals war ich noch als Mutter einer an Magersucht leidenden Tochter sehr eingespannt. Ich befand mich noch total im Drama. Die Krankheit hat auch mich völlig vereinnahmt und mit mir auch unsere gesamte Familie. Meine sozialen Kontakte sind mittlerweile auf ein Minimum geschrumpft. Unsere Tochter und ich lebten weiterhin irgendwie in unserer Blase.

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So sehe ich die Magersucht


Für mich ist die Magersucht ein Symptom. Also ein Merkmal oder ein Hinweis darauf, dass die Seele nach etwas ruft. Die Magersucht / Anorexia nervosa ist ein Ausdruck der Seele, dass ihr etwas fehlt. Es besteht sozusagen ein Mangelzustand. Die betroffenen Mädchen und junge Frauen identifizieren sich im Laufe der Zeit mit dieser Erkrankung. Und genau durch diese Identität nährt sich die Essstörung.

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Bitte hilf mir, ich kann nicht mehr!!

Mit diesen Worten habe ich mich damals nach 6 langen Jahren als Mutter einer magersüchtigen Tochter an einen Coach gewendet.
6 Jahre im Drama der Magersucht meiner Tochter gefangen.
6 Jahre alle Höhen und Tiefen emotional miterlebt und mitgelitten.
6 Jahre peu à peu soziale Kontakte eingebüßt …..wie mein Kind.
6 Jahre bestimmte die Essstörung unser Familienleben.
6 Jahre lang die kleine Schwester vernachlässigt.

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