Hol Dir endlich Deine Macht zurück!

Hole Dir endlich Deine Macht zurück!!!

Sicher kennst Du, als Mama einer an Magersucht erkrankten Tochter dieses schreckliche Gefühl. Es ist wie ein Schmerz, ein Ziehen oder Druck im Oberbauch. Es ist latent immer da, kontinuierlich vorhanden. Wahrscheinlich kennst Du dieses Gefühl schon Dein Leben lang. Du hast einfach damit gelebt. Du bist damit aufgewachsen. Es gehört zu Dir wie Deine Arme und Beine zu Dir gehören. Doch früher hattest Du Strategien damit umzugehen. Du hattest bestimmte Verhaltensweisen um dieses Gefühl nicht fühlen zu müssen. Vielleicht hast Du Dir ein Leben erschaffen, in dem Du eine bestimmte Rolle spielst. Eine Rolle, die mit ganz bestimmten Attributen belegt ist.

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Die Entlassung aus der Klinik holt alle alten Emotionen zurück

Die Entlassung aus der Klinik holt alle alten Emotionen zurück und trübt die Freude.

In diesem Beitrag erfährst Du, wie es in den meisten Fällen nach einem Klinikaufenthalt zuhause weitergeht. Ich teile hier meine persönlichen und beruflichen Erfahrungen. Ich bin mir sicher, dass Du Dich auch in diesem Beitrag wiederfindest und die eine oder andere Erkenntnis für Dich dabei ist. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern wie meine große Freude über die Entlassung unserer Tochter aus der Klinik immer kleiner wurde und die alten Sorgen und Ängste immer größer wurden, je näher der Termin rückte. Im Laufe der letzten Monate und Jahre hat ja ihr Gesundheitszustand meine Emotionen bestimmt. Es war ein ständiges auf und ab.

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Warum Du möchtest, dass Deine Tochter in eine Klinik für Essstörungen geht

Ich fürchte, dass ich mich mit diesem Artikel ganz weit aus dem Fenster lehne und sicher einigen Leserinnen, und ich sage hier ganz bewusst Leserinnen, auf den sogenannten „Schlips“ treten werde. Wie Du sicher bereits weißt habe ich damals die gleiche Einstellung und Meinung zu Klinikaufenthalten gehabt, wie die Eltern in den Selbsthilfegruppen auf Socialmedia und meine Klientinnen, bevor sie mit mir gearbeitet haben. Ich bin fleißige Mitleserin in diesen Gruppen und mittlerweile schnürt sich mir, beim Lesen der Beiträge der Magen zu. Ich erkenne mich als Mutter einer an Magersucht erkrankten Tochter vor vielen Jahren wieder. Ich spüre den Schmerz und die Hilflosigkeit. Ich sehe mich auf der Suche nach Hilfe für mein Kind.
Die Angst, die Sorgen und der Schmerz in mir waren so groß, dass ich bereit war sie in eine Klinik „zu schicken“.

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Die Magersucht, mein Spiegel

Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer spiegelt wen im ganzen Land?
Wie ich im letzten Beitrag (Der Schmerz der Magersucht) bereits erwähnt habe gibt es ein weiteres sehr interessantes Naturgesetz. Das Gesetz der Entsprechung. Es wird umgangssprachlich auch Spiegelgesetz genannt. Grundsätzlich ist es ein wunderbares Gesetz. Es liefert uns schnell Antworten auf Fragen, die wir gerne mit dem Verstand beantworten. Doch unser Verstand ist leider selten wirklich ehrlich zu uns und lässt uns immer ganz gut dar stehen. Er findet schnell Ausreden oder macht andere Menschen oder die Umstände für etwas verantwortlich. Doch wenn wir uns dem Gesetz der Entsprechung ganz bewusst sind und es verstehen, können wir uns nicht mehr „veräppeln“. Es ist dann genau so, als wenn wir uns nackt vor einen Spiegel stellen. Das, was wir dann sehen ist genauso wie es ist. Wir können nichts verstecken, kaschieren oder unsichtbar machen. Das was wir sehen sind wir.
Schau in den Spiegel und Du siehst Dich.

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Der Schmerz der Magersucht

In diesem Artikel werde ich gleich mit der Tür ins Haus fallen um Dir an einem typischen Beispiel aus meiner Zeit als Mutter einer an Magersucht erkrankten Tochter das Gesetz der Resonanz zu erklären. Ich beschreibe Dir nun einen typischen Morgen zu einer Zeit als unsere Tochter noch tief in der Krankheit verwurzelt war. Die Situation war Folgende: Ich befand mich morgens in der Küche und bereitete das Frühstück und die Schulbrote für die Kinder vor. Ich befand mich zu dieser Zeit meistens in einem, gefühlsmäßig betrachtet, ziemlich neutralen Zustand. Nach einiger Zeit betrat meine Tochter die Küche.

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Ich bin Ursache und Veränderung

Jeder Mensch ist zu 100% für sich selbst verantwortlich. Jeder, absolut jeder. Jeder Mensch ist für seine Gedanken, seine Gefühle (Emotionen) und der daraus resultierenden Handlung selbst verantwortlich. Diese Erkenntnis hat damals meinen Prozess ins Laufen gebracht und mich gleichzeitig in ein Gefühlschaos gestürzt. Ich habe angefangen meine Gedanken und Emotionen zu beobachten. Jedes Mal, wenn ich mich dabei ertappt habe die Schuld bei anderen zu suchen bin ich innerlich merklich zusammengezuckt.

 

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Mein Gamechanger als Mutter einer an Magersucht erkrankten Tochter

Im Spätsommer 2018 bin ich zu einer Veranstaltung zur Persönlichkeitsentwicklung eingeladen worden. Das Event sollte Freitagabend beginnen und bis Sonntag abends dauern. Damals war ich noch als Mutter einer an Magersucht leidenden Tochter sehr eingespannt. Ich befand mich noch total im Drama. Die Krankheit hat auch mich völlig vereinnahmt und mit mir auch unsere gesamte Familie. Meine sozialen Kontakte sind mittlerweile auf ein Minimum geschrumpft. Unsere Tochter und ich lebten weiterhin irgendwie in unserer Blase.

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So sehe ich die Magersucht


Für mich ist die Magersucht ein Symptom. Also ein Merkmal oder ein Hinweis darauf, dass die Seele nach etwas ruft. Die Magersucht / Anorexia nervosa ist ein Ausdruck der Seele, dass ihr etwas fehlt. Es besteht sozusagen ein Mangelzustand. Die betroffenen Mädchen und junge Frauen identifizieren sich im Laufe der Zeit mit dieser Erkrankung. Und genau durch diese Identität nährt sich die Essstörung.

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Bitte hilf mir, ich kann nicht mehr!!

Mit diesen Worten habe ich mich damals nach 6 langen Jahren als Mutter einer magersüchtigen Tochter an einen Coach gewendet.
6 Jahre im Drama der Magersucht meiner Tochter gefangen.
6 Jahre alle Höhen und Tiefen emotional miterlebt und mitgelitten.
6 Jahre peu à peu soziale Kontakte eingebüßt …..wie mein Kind.
6 Jahre bestimmte die Essstörung unser Familienleben.
6 Jahre lang die kleine Schwester vernachlässigt.

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